Familienkreuzweg Karfreitag 19.04.2019


Schon seit vielen Jahren gibt es an Karfreitag auch einen speziell für Familien gestalteten Kreuzweg. So konnten auch dieses Jahr die Kinder, ihre Eltern und Großeltern bei herrlichem Wetter rund um die Kirche die letzten Stunden Jesus durch kleine Geschichten und Mitmachaktionen nachempfinden.

An der ersten Station erfuhren die Kinder, wie Jesus im Garten Gethsemane gefesselt und verhaftet wurde. Die anschließende Verurteilung wurde nachgespielt, indem sich jeder seine Hände reinwaschen konnte, wie es Pilatus auch getan hat.

Eine Dornenkrone, ein Holzstock und eine Peitsche sollten an der zweiten Station daran erinnern, wie Jesus ausgepeitscht, geschlagen und verspottet wurde. An der dritten Station „Jesus wurde gekreuzigt“ bastelten die Kinder mit Hilfe der Erwachsenen jeder für sich ein kleines Holzkreuz.

Die Station „Jesus stirbt am Kreuz“ wurde mit dem Zerreisen des Vorhangs nachgespielt. An unserer letzten Station gab es für jeden einen Stein zur Erinnerung daran, dass das Grab Jesus mit einem großen Stein verschlossen wurde.

Nach diesen fünf Stationen um die Kirche versammelten wir uns in der Kirche. Hier wurden die Gegenstände, die jedes Kind bei den einzelnen Stationen mitnehmen durfte, noch einmal besprochen.

Das aus Station 1 mitgebrachte Seilstück erinnerte daran, dass Jesus gefesselt wurde. Die Dornenzweige, die die Kinder an Station 2 mitnahmen, ließen uns sogar etwas nachfühlen, dass Jesus vor seinem Tod viele Schmerzen ertragen musste.

Die an Station 3 gebastelten Holzkreuze verdeutlichten noch einmal, was Jesus für alle Menschen getan hat: Er ist am Kreuz für uns gestorben. Das Stück Stoff, das es an Station 4 gab, war die Erinnerung an den Vorhang, der zerriss, als Jesus starb. Der Stein (aus Station 5) soll uns zeigen, dass der Tod Jesus nicht das Ende war, sondern der Stein vom Grab weggerollt war und Jesus vom Tod auferstanden ist.

Vor dem Abschlussgebet machte sich jeder Teilnehmer noch kurz Gedanken, wofür er speziell an den Ostertagen Jesus um Vergebung bitten möchte. Dieser Gedanke wurde auf einen kleinen Zettel geschrieben, zerrissen und eingesammelt, um später im Osterfeuer verbrannt zu werden.

Unser diesjähriger Familienkreuzweg endete mit dem Lied: „Kleines Senfkorn Hoffnung“.

Das Vorbereitungsteam bedankt sich bei allen Familien recht herzlich für die treue Teilnahme an unserem Familienkreuzweg.