Unsere Kirche


Die neogotische St. Markus Kirche wurde in den Jahren 1900 bis 1902 erbaut


Mit ihrem 56 m hohen Turm ist das Kirchengebäude schon von weitem sichtbar und prägt damit markant die hügelige Landschaft im Freigericht. Nach modernisierenden Renovierungsmaßnahmen in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde bei der letzten Renovierung in den Jahren 1998-2002 versucht, den ursprünglichen neugotischen Charakter des Gebäudes wieder verstärkt zu betonen. Im Inneren sind der neugotische Flügelaltar, die wertvollen Chorfenster sowie die 1905 erbaute pneumatische Ratzmann-Orgel zu erwähnen.


Das Innere der St. Markus-Kirche


Der Innenraum des Kirchengebäudes ist 33,10 m lang und 16,50 m breit. Sechs runde aufgemauerte Säulen tragen das gotische Deckengewölbe und gliedern so den Kirchenraum in drei Schiffe. Das Mittelschiff ist 9,50 m breit. Sockel und Kapitelle dieser Säulen bestehen aus Sandstein. Die farbliche Imitation hebt die gotischen Formen und Stilelemente hervor, die vor allem im Maßwerk und in der Glasmalerei der Fenster, im Flügelaltar und im Prospekt der wertvollen Ratzmann-Orgel zum Ausdruck kommen. Auch der festliche Kronleuchter mit dem Ewigen Licht ergänzt zusätzlich die Innenausstattung.

Der 2002 neu errichtete Zelebrationsaltar aus Naturstein wurde aus dem Alten im Jahr 1974 errichteten erstellt. Im Altartisch sind Reliquien der frühchristlichen Märtyrer des dritten Jahrhunderts Flora und Fabian eingeschlossen. Ihre Gedenktage sind der 29. Juli und der 20. Januar. Der gotische Flügelaltar zeigt in den aus Holz geschnitzten und farbig gefassten Relieftafeln des Szenen aus dem Leben Mariens. Im oberen Bild sieht man Maria mit dem Jesuskind, das dem heiligen Dominikus den Rosenkranz überreicht. Engel halten eine  Krone über die Rosenkranzmadonna. Die Seitenflügel des Altars zeigen Motive aus der Heilsgeschichte: auf der linken Seite die Verkündigung des Engels Gabriel an Maria und die Geburt Christi.

 

Auf der rechten Seite ist das Pfingstereignis dargestellt, Maria mit den Aposteln im Gebet versammelt, und die Aufnahme und Krönung  Mariens im Himmel durch die Heilige Dreifaltigkeit.

 

Auf der linken Seite ist die Verkündigung Mariens und das Weihnachtsgeschehen dargestellt.

Die Gemälde auf der Rückseite – welche in der Fastenzeit gezeigt werden – zeigen Szenen aus der Leidensgeschichte Christi. Der Flügelaltar  wurde von der Firma Busch Söhne in Groß-Steinheim am Main hergestellt.

Weiterhin erwähnenswert sind die Fenster im Chorraum. Das linke Chorfenster zeigt den heiligen Franz von Assisi, wie er die Wundmale Christi empfängt. Die Glasmalerei des mittleren Chorraumfensters zeigt die Heiligste Dreifaltigkeit. Im Rundfenster darüber erscheint Maria mit dem Jesuskind. Das rechte Fenster im Chorraum zeigt den heiligen Markus mit dem geflügelten Löwen, das Symboltier des Evangelisten Markus.